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SV Teutonia zu Gast in der Plattenkiste des NDR

25.06.2019

 

SV Teutonia Groß Lafferde von 1919 e.V. aus Ilsede-Groß Lafferde gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

Sportlich wurde es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 24. Juni zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Karin Theurich, Kerstin Barnert-Paul und Olaf Pickhardt mit Moderator Michael Thürnau über 100 Jahre SV Teutonia Groß Lafferde.

Bei der Gründung ging es zunächst nur um Fußball. Heute wird mehr angeboten - wie Tanz, Tennis und Triathlon, erklärt der Vereinsvorsitzende Olaf Pickhardt. Alle sieben Jahre organisiert der Verein das Volksfest selbst - und nimmt natürlich an allem im Ort teil. Die Groß-Lafferder-Fußballer heutzutage spielen in der Bezirksliga. Sie trainieren mindestens zwei Mal pro Woche, vor wichtigen Spielen auch mehr. Da ist auch der Vorsitzende mit "Leib und Seele" dabei, denn sein Herz gehört dem Fußball. In diesem Jubiläumsjahr erwartet alle ein besonderes Fest: An diesem Sonnabend ist Anstoß um 16 Uhr - gegen die Traditionsmannschaft von Schalke 04, erzählt er begeistert. Mit dem Steigerlied wird begonnen, um auch die Bergtradition am Ort zu ehren. Die Turn- und Tanzabteilung wird auftreten. Ein Bürgerfrühstück im August ist geplant - mit Live-Musik. Im September folgt die Zumba-Party. Ein Bildernachmittag für die Vereinsmitglieder wird das Jubiläumsjahr abschließen.

1968 konnte Karin Theurich weder Handball spielen noch Turnen - fürs Turnen hätte sie verheiratet sein müssen in ihrem damaligen Verein. Sie war schon immer für Gleichberechtigung: Also wollte sie Fußball spielen wie etliche andere Frauen auch, deren Männer längst Fußball spielten. 1970 war das Eröffnungsspiel der Damen, obwohl Fußball für Frauen zu dieser Zeit noch offiziell verboten war. Sie gründeten eine Gymnastikgruppe, um sportlich mitziehen zu können. Auch Jazz-Tanz hat sie schon ausgeübt im Lauf der Jahre. Heute leitet Karin Theurich den Reha-Sport. Dort werden die Möglichkeiten der einzelnen Personen bedacht - Rückenprobleme, neue Hüfte usw. Alle Übungen werden an das angepasst, was die Sportler*innen leisten können. Das Alter spielt dabei keine Rolle, denn auch junge Menschen haben schon Schwierigkeiten. Sie bildet sich stets weiter, um auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse zu sein.

Kerstin Barnert-Paul ist fürs Tanzen zuständig und auf Kinder spezialisiert. Fit sein ist wichtig, betont sie. Die kleinsten Tanzmäuse sind gerade mal 3 Jahre alt. Für die 12jährigen wird dann auch Zumba interessant. Heutzutage ist viel Förderbedarf vorhanden. Sogar für Kinder, die motorisch noch nicht fit sind, gibt es deshalb Angebote. Die Kinder sind sehr motiviert und haben Spaß, wenn die Eltern sie in die Gruppen schicken. Mädchen haben derzeit die "Überhand" beim Tanzen - beim Fußball ist es umgekehrt. Beim Kinderturnen sind die Gruppen sehr gemischt, berichtet sie.

Triathlon ist das neueste Angebot. Zwei Männer wollten diese Abteilung aufbauen: 13 oder 14 Leute bekamen sie zusammen, eine Dame ist dabei. Für den "Ironman" auf Hawaii wird eher es nicht reichen, fürchtet Olaf Pickhardt heiter. Das Konzept des SV Teutonia soll aber immer wieder erweitert werden. Dabei helfen beispielsweise Sonderveranstaltungen wie Eisstockschießen (wie im Vorjahr), um weitere Mitglieder zu gewinnen und die Älteren weiter zum Sport zu motivieren. Denn Fußball wird ab 55+ dann eher etwas zu viel. Für Ältere ist es sinnvoll, andere Sportarten auszuüben und in den Fokus zu rücken.

 

 

Foto: Michael Thürnau vom NDR, Karin Theurich, Olaf Pickhardt und Kerstin Barnert-Paul

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